Mission Klassenerhalt beginnt beim VfB Stuttgart II.

Vier Monate stehen uns noch ins Haus, dann ist die Saison 2017/18 Geschichte. In diesen vier Monaten heißt es für die Schwarzroten den Worst Case Regionalligaabstieg zu
verhindern. Zum Aufgalopp der zweiten Saisonhälfte ist Röchling zu Gast bei der U23 desVfB Stuttgart.

So sieht’s aus:

Alles auf Null heißt es beim SV Röchling. Die Köpfe sind nach dem Gewinn des Volksbankenhallenmasters ein wenig freier geworden und auch der Kader wurde nachjustiert. Ex-Elversberger Thomas Birk soll die Defensive stabilisieren. Emra Avan, vom Verbandsligisten FSV Hemmersdorf gekommen, soll die Optionen in der Offensive vergrößern. Last Minute Transfer Maxime Carhay wurde für den nach Luxemburg transferierten Torhüter Jeff Kornietzky verpflichtet. Bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart läuft zurzeit sportlich alles in geregelten Bahnen. Das Team von Trainer Andreas Hinkel belegt in der Regionalliga Südwest mit 27 Punkten den zehnten Tabellenplatz. Hinter den Kulissen ist es nach Informationen der Stuttgarter Zeitung für den VfB-Sportvorstand Michael Reschke aber beschlossene Sache, die Regionalliga-Mannschaft nach dieser Saison vom Spielbetrieb abzumelden. Daran ließ er in einem informativen Gespräch mit den Verantwortlichen der zweiten Mannschaft keinerlei Zweifel. Die wurden außerdem von Michael Reschke dazu aufgefordert, keine neuen Spieler mehr für das U-23-Team zu verpflichten und entsprechende Verhandlungen und Vorgespräche auszusetzen. In Folge dessen verließen Torjäger Pascal Breier ( nach Rostock), Tobias Feisthammel (Stuttgarter Kickers) und Mittelfeldspieler Joel Sonora in der Winterpause den Club. Die letzte Hoffnung im Nachwuchsbereich ist nun, dass VfB Präsident Wolfgang Dietrich mit einem Machtwort den Plan des 60-jährigen Sportvorstands noch durchkreuzt. Der Präsident wägt im Moment noch das Für und Wider ab.

Ein Feuerwerk der Fußballkunst ist am kommenden Sonntag nicht zu erwarten. Die Erhardt-Truppe und die jungen VfB`ler sind die Teams , die bis zur Winterpause durch ihre verwundbaren Abwehrreihen auffielen (43 bzw. 45 Gegentore).

Für beide gilt in jedem Fall: Verlieren verboten, gewinnen geboten!